WienWeb2.0: Das Projekt

Was ist WienWeb2.0?

Social Software, User Generated Content und Web 2.0 sind für Internet-begeisterte Menschen alltägliche Begriffe. Doch was kann man sich unter solchen Wortkreationen vorstellen, wenn man Blogs, Wikis und Podcasts nur aus Medienberichten und von Freund/innen kennt? Vor allem, warum wird beim Web 2.0 so viel vom Sozialen gesprochen, wo man doch alleine vorm Computer sitzt?

WienWeb2.0 will zeigen, dass digitale Vernetzung nicht nur am Rechner stattfindet. Gerade in Österreich und speziell in Wien, gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, bei der sich virtuelle Gemeinschaften in reale Treffen verwandeln. Digitalks, BarCamp, Bloegger, Web Montag, WebPlausch und Accessibility Stammtisch sind Beispiele einer Diskurskultur, die sich aus einer virtuellen Realität in eine reale Virtualität verwandeln.

Denn bei den Veranstaltungen wird dann wieder für das Internet dokumentiert, fotografiert und berichtet, dass die Tastaturen nur so krachen. Damit wird greifbar, was es mit dem User Generated Content auf sich hat. Damit der Kreislauf der so dokumentierten Fragmente der Veranstaltungen nicht geschlossen bleibt und nur die bereits Eingeweihten und die Teilnehmer/innen betrifft, werden bei der Installation WienWeb2.0 Bits und Bytes, ob Bilder, Texte oder Filme von verschiedenen Quellen des Webs aggregiert und dargestellt. Mit Hilfe von RSS-Feeds wird ein Strom an Eindrücken (engl. Lifestream) der in Wien stattfindenden Veranstaltungen erzeugt. Dazu werden die Schlagworte, im Web2.0 Jargon “Tags” (engl. für Kennzeichnung), die auf die Veranstaltungen zutreffen, in den Services wie flickr, youtube, twitter und in der Blogosphäre gesucht, und zu einer sich immer wieder erneuernden Präsentation des Web-Lebens in Wien zusammengefügt.

Die Installation selbst ist nicht interaktiv. Wer mit in den Datenstrom kommen will, muss die Veranstaltungen besuchen, darüber berichten, zumindest aber die gleichen Bezeichnungen (Tags) verwenden, die die Installation speisen. Termine und Informationen zu den Initiativen finden Sie unter den jeweiligen Links. Teilnahme ist freiwillig und auch kostenlos.

  • Wolfgang Zeglovits * datenwerk *
  • Thomas Thurner * net culture lab *
  • Meral Akin-Hecke * Digitalks *

Mit freundlicher Unterstützung von

  • Wien Kultur
  • quatier21
  • Quartier für Digitale Kultur
  • Verein Stadtimpuls
  • lab.netculture.at
  • Digitalks

Wandinstallation WienWeb2.0

Die Wandinstallation zu WienWeb2.0 befindet sich im MuseumsQuartier Wien / quartier21 / electric avenue.

Credits

Der WienWeb2.0-Lifestream selbst ist nicht interaktiv. Wer mit in den Datenstrom kommen will, muss die Veranstaltungen besuchen, darüber berichten, zumindest aber die gleichen Bezeichnungen (Tags) verwenden, die die Installation speisen:
#webtermineAT #barcamp #webmontag #webplausch #bloegger #digitalks #accessiblemedia #wienweb20

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